Holzfaserdämmplatte
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ClayTec -
Steico -
UdiDÄMMSYSTEME
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Der Einstiegspreis von knapp 4 CHF / m² bietet Steico Flex Holzfaserdämmung WLS 036 Dachdämmung. Stand: 14.03.2026.
Holzfaserdämmplatten eignen sich zum Dämmen und zur Isolierung von Dach, Wand, Decke, Boden, Keller sowie bei Mauerwerk und im Fachwerk. Je nach Plattentyp auch als Innendämmung oder außen in einer hinterlüfteten Fassade. Fürs Dach gibt es Platten für die Aufsparrendämmung (Aufdachdämmung) oder Untersparrendämmung. Für die Zwischensparrendämmung wird oft flexible Holzfaserdämmung genutzt. Auch wenn viele Holzfaserdämmplatten diffusionsoffen sind, ist eine Dampfbremse (je nach Aufbau) trotzdem sinnvoll. Wichtig für die Planung sind Dämmwerte wie Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) und U-Wert und einige weitere Eigenschaften aus dem jeweiligen Datenblatt. Typische Wärmeleitgruppen reichen von 040, 038, 036, 035 bis 032 (je nach Produkt). Hersteller wie Steico, Gutex, Knauf, Claytec, Fermacell, Isover und Naturheld bieten die Holzfaserdämmplatten in verschiedenen Dicken an. Übliche Dicke-Varianten sind z. B. 10 mm, 20 mm, 25 mm, 30 mm, 35 mm, 40 mm, 50 mm, 60 mm, 80 mm, 100 mm, 200 mm und 240 mm.
Holzfaserdämmplatten mit Nut und Feder (Federsystem) erleichtern dichte Stöße. Wer die Platten an der Außenwand verputzen will, braucht geeigneten Armierungsmörtel mit Gewebeeinlage, damit später keine Risse entstehen. Ob eine Platte unter Estrich oder mit Fußbodenheizung nutzbar ist, hängt von den Angaben (trittfest / begehbar) der Hersteller ab. Trittschalldämmung aus Holzfaser kann die Raumakustik deutlich verbessern und sorgt für mehr Wohnkomfort. Für die Elektroinstallation ist es besser eine Installationsebene vorzusehen, statt unnötig in die Dämmung zu fräsen. Holzfaserdämmplatten gelten nicht als gesundheitsschädlich, da sie überwiegend aus natürlichen Holzfasern bestehen.
Vorteile:
Nachteile:
Beim Anbringen, Befestigen und Verlegen kommt es auf Untergrund und System an. Im Wärmedämmverbundsystem werden die Holzfaserdämmplatten häufig durch Kleben und Dübeln befestigt z. B. mit Tellerbefestigern. Auf Holzuntergründen sind Schrauben, Klammern (z. B. Breitrückenklammern) oder Nagelung üblich. An der Fassade sind die Systemfreigaben des Herstellers wichtig, damit Putz und Dämmung dauerhaft halten.
Die Entsorgung erfolgt meist über Recyclinghöfe. Unbehandelte Holzfaserdämmplatten gelten als Baustellenabfall aus Holz und können entsprechend entsorgt werden.
Holzfaserdämmplatten sind nicht wasserdicht: Sind sie nass geworden, muss die Ursache behoben werden und die Konstruktion wieder austrocknen können. Kurzzeitig kann sie Feuchtigkeit puffern, aber sie sollten nicht dauerhaft durchfeuchtet werden, sonst drohen Schimmel und Dämmwertverlust. Im Außenbereich ist deshalb ein korrekt ausgeführter Anschluss wichtig.
Holzfaser ist ein organischer Baustoff und ist daher grundsätzlich brennbar. Beim Verbrennen bildet sie aber häufig eine verkohlte Schutzschicht, die den Abbrand verlangsamen kann. Die genaue Brandschutzklasse und die zulässige Verwendung (z. B. in Fassadenaufbauten) sind Produkt- und Systemabhängig. Sie stehen in den jeweiligen Zulassungen/Leistungserklärungen des Herstellers.
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