Einblasdämmung
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Der Einstiegspreis von knapp 1 CHF / kg bietet GUTEX Thermofibre Holzfaser-Einblasdämmung. Stand: 22.01.2026.
Die Einblasdämmung ist eine moderne Form der Dämmung, bei der lose Dämmstoffe maschinell in Hohlräume oder in bestehende Konstruktionen eingeblasen werden. Je nach Einsatzbereich kommen Materialien wie Zellulose, Holzfaser, Steinwolle, Glaswolle, Perlite, EPS-Granulat oder auch Stroh zum Einsatz. Ziel der Einblasdämmung ist es, den U-Wert der Bauteile deutlich zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken. Auch der Schallschutz kann durch die Dämmung verbessert werden. Der Brandschutz wird nur bei geeigneten, nicht brennbaren oder entsprechend behandelten Materialien erhöht; er ist nicht automatisch bei allen Dämmstoffen verbessert.
Die Einbringung erfolgt mit einer speziellen Einblasmaschine bzw. Einblastechnik, die den Dämmstoff gleichmäßig verteilt und verdichtet. Generell ist eine ausreichende Verdichtung entscheidend, um Setzungen zu vermeiden. Für Heimwerker stellt sich oft die Frage selber machen und Gerät mieten oder einen Fachbetrieb beauftrage. Grundsätzlich ist beides möglich. Viele Erfahrungsberichte zeigen jedoch, dass Fachbetriebe bessere Ergebnisse erzielen. Wichtig sind die richtige Mindestdicke, die passende Rohdichte und das geeignete Material pro Bauteil. Die Dämmstoffdicke sollte den empfohlenen U-Wert für das jeweilige Bauteil erfüllen, und die Rohdichte beeinflusst Wärmeleitfähigkeit sowie Setzverhalten.
Die Kosten werden häufig pro m² oder pro m³ berechnet, abhängig vom Bauteil und der Konstruktion. Für ein Einfamilienhaus kann sich die Maßnahme schnell lohnen, zumal für bestimmte Anwendungen staatliche Förderungen möglich sind.
Ob eine Einblasdämmung möglich ist, hängt von der Bauweise Ihres Hauses ab. Geeignet sind Bauteile mit Hohlräumen, wie zweischalige Wände, Dachschrägen, Decken, Zwischendecken oder die oberste Geschossdecke. Besonders im Altbau ist diese Form der Dämmung oft gut umsetzbar – bei einer massiven Wand oder Fachwerk muss jedoch vorher geprüft werden, ob die Hohlräume ausreichend vorhanden sind und ggf. eine spezielle Lösung gefunden werden.
Typische Einsatzbereiche der Einblasdämmung sind Wände und Fassaden (z. B. bei Klinker), Dachschrägen, Decken, abgehängte Decken, Kellerdecken, Böden sowie Zwischendecken. Auch schwer zugängliche Bereiche lassen sich auf diese Weise effizient dämmen, sofern die Hohlräume ausreichend groß und zugänglich sind.
Bei fachgerechter Planung und geeigneten Konstruktionen besteht kein erhöhtes Risiko für Schimmel. Entscheidend sind ein funktionierender Feuchteschutz, die richtige Materialwahl und ausreichende Luftdichtheit. Einige Dämmstoffe, wie fachgerecht behandelte Zellulose, können Feuchtigkeit puffern, ohne dass es zu Schimmelbildung kommt. Typische Nachteile entstehen also nur bei unsachgemäßer Ausführung.
Hochwertige Dämmstoffe und eine korrekt eingestellte Einblastechnik verhindern ein späteres Setzen der Dämmung. Entscheidend für eine dauerhaft wirksame Dämmung sind die richtige Rohdichte, die Mindestdicke und eine gleichmäßige Verteilung des Materials. Fachbetriebe können Setzungen durch präzises Einblasen weiter minimieren.
Bei zugelassenen Dämmstoffen von etablierten Herstellern wie Climacell, Gutex, Knauf, Rockwool, Isover oder Steico sind in der Regel keine Probleme mit Schädlingen oder der Luftqualität zu erwarten. Die Materialien sind geprüft, emissionsarm und für den Wohnbereich geeignet. Bei Naturdämmstoffen wie Holzfaser, Zellulose oder Stroh sollte zusätzlich auf einen wirksamen Schutz gegen Schädlinge und Pilze geachtet werden.
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