Dämmplatten

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Isover Dämmplatte Topdec DP 3 Steinwolle 1194x594 mm
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Isover Dämmplatte Topdec DP 3 Steinwolle 1194x594 mm
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Bauder Dämmplatten mit Stufenfalz PIR FA TE F Dachdämmung
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Dämmplatten: Wärmeschutz für Dach, Wand und Boden

Dämmplatten sind formstabile Dämmstoffe, die an Dach, Fassade, Innenwand oder Boden eingesetzt werden. Je nach Einsatzbereich kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Beispiele hierfür sind Polystyrol (EPS/XPS), Polyurethan (PIR/PUR), Mineralwolle (Steinwolle/Glaswolle), Holzfaser, Zellulose, Perlite oder Kork. Basierend auf gewünschten und benötigten Eigenschaften wie z.B. wasserfest, feuerfest oder begehbar, eignen sich unterschiedliche Materialen. Für den Dachboden werden häufig leichte, gut zu verlegende Dämmplatten eingesetzt, um Wärmeverluste über die oberste Geschossdecke zu reduzieren. An der Kellerdecke sorgen Dämmplatten für wärmere Fußböden in den Wohnräumen und verringern die Bildung von Kondensat im unbeheizten Keller. Dämmmaßnahmen an Außenwänden und Decken reduzieren den Heizbedarf, wodurch Heizkörper und Heizung effizienter arbeiten können.

Bei sehr wenig Platz können Vakuum‑Isolationspaneele (VIP) oder Resol-Hartschaumplatten eingesetzt werden. Diese erreichen bei geringer Dicke (10 mm, 20 mm oder 100 mm) eine hohe Dämmwirkung. Die Montage hängt vom System ab: Im Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) werden Dämmplatten in der Regel verklebt und – je nach Untergrund und Windlast – zusätzlich mit Dübeln befestigt. Für den Fußboden sind begehbare Dämmplatten mit einer erhöhten Druckfestigkeit wichtig. So setzt sich der Aufbau unter Last nicht und der Estrich reißt nicht. Hartschaum‑Dämmplatten wie EPS, XPS oder PIR, PUR sind sehr formstabil. Bei einer Fußbodenheizung werden Dämmplatten oft als Systemplatten genutzt. Dadurch passt die Rohrführung und Wärme wird überwiegend nach oben abgegeben.

Dämmplatten lassen sich passgenau zuschneiden und danach mit Armierungsmörtel und Gewebe verputzen. Der Aufbau und die Materialeigenschaften wie z.B. Druckfestigkeit, Akustik und Brandverhalten müssen zum jeweiligen Einsatzbereich passen um Schimmelbildung zu vermeiden. Hersteller wie Rockwool, Climapor, Sto, Steico, Bauder, Isover, Knauf, Multipor und Rigips bieten verschiedene Dämmplatten oder sogar ganze Systeme an.

🧪 Was sind Aerogel Dämmplatten?

Aerogel Dämmplatten sind Hochleistungs-Dämmstoffe, bei denen ein Aerogel‑Kern meist auf einem Trägervlies verarbeitet wird. Sie erreichen sehr niedrige Wärmeleitfähigkeiten (je nach Produkt etwa λ ≈ 0,013 bis 0,024 W/(m·K)) und dämmen daher bei geringer Dicke besonders effektiv. Typische Einsatzbereiche sind Sanierungen mit wenig Platz und Bereiche, in denen eine schlanke Konstruktion wichtig ist. Aufgrund des höheren Materialpreises werden sie meist gezielt dort eingesetzt, wo klassische Dämmplatten nicht ausreichen oder zu viel Aufbauhöhe benötigen.

⚙️ Gibt es selbstklebende Dämmplatten?

Ja, es gibt selbstklebende Dämmplatten bzw. Dämmstreifen, bei denen ab Werk eine Klebeschicht aufgebracht ist. Solche Produkte werden häufig für kleinere Flächen und Detailanschlüsse im Innenbereich verwendet, zum Beispiel als dünne Zusatzdämmung oder als Dämm- und Dichtstreifen. Für großflächige Anwendungen wie WDVS an der Fassade ist in der Regel ein systemgeprüfter Klebemörtel erforderlich. Alternativ kann ein zugelassener PU-Klebeschaum verwendet werden.

🛡️ Wann sind Dämmplatten alukaschiert sinnvoll?

Alukaschierte Dämmplatten sind sinnvoll, wenn eine besonders hohe Dampfdichtigkeit oder eine reflektierende Oberfläche gewünscht ist. Das ist zum Beispiel in Dach- und Deckenaufbauten oder bei technischen Dämmungen der Fall. Die Aluminiumkaschierung kann als Dampfsperre wirken. Daher müssen die Stöße und Anschlüsse luftdicht verklebt werden, damit keine Feuchtigkeit in die Konstruktion gelangt. Wichtig ist eine feuchtesichere Planung: Bei falschem Aufbau kann eingeschlossene Feuchte zu Kondensat und Bauschäden (Schimmel) führen.

♻️ Wie müssen Sie Dämmplatten entsorgen?

Dämmplatten sollten sortenrein gesammelt und getrennt nach Material (z. B. EPS/XPS, PUR/PIR, Mineralwolle) entsorgt werden. Mineralwolle gehört in staubdichte Säcke bzw. geschlossene Behälter – bei älterer Mineralwolle aus dem Bestand können besondere Entsorgungsanforderungen gelten. Am sichersten ist es, die örtlichen Vorgaben des Wertstoffhofs oder Entsorgers zu prüfen und die Abfälle entsprechend getrennt abzugeben. Bei EPS-Dämmplatten und XPS-Dämmplatten aus alten WDVS‑Beständen kann das Flammschutzmittel HBCD ein Thema sein. Solche Abfälle werden regional häufig als separate Fraktion geführt. Wenn bei Altbauten der Verdacht auf Asbest besteht, sollten Baustoffe vor dem Rückbau geprüft werden. Die Entsorgung sollte nur durch Fachbetriebe erfolgen.

❓ Welche Kleber eignen sich für Dämmplatten?

Für WDVS werden in der Regel systemgeprüfte Klebe- und Armierungsmörtel (zementgebunden) eingesetzt, die zum Untergrund und zum Dämmstoff passen. Für viele Plattenarten gibt es außerdem PU‑Klebeschaum bzw. Dämmstoffkleber, der schnell haftet jedoch zum jeweiligen System passen muss. Im Innenbereich kommen je nach Untergrund auch Dispersions‑ oder Acrylatkleber zum Einsatz. Achten Sie darauf, dass Sie die Vorgaben des Dämmstoff- und Systemherstellers einhalten.

Redaktioneller Hinweis: Trotz größter Sorgfalt bei der Recherche und Erstellung unserer Inhalte bitten wir Sie, stets die Gegebenheiten vor Ort sowie die Hersteller-Hinweise am jeweiligen Produkt zu beachten. Wir bemühen uns, alle Informationen korrekt, vollständig und aktuell zu halten, können jedoch keine Garantie dafür übernehmen.

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