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Wohngesund bauen und renovieren

„Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen“ – so sagt es ein deutsches Sprichwort. Dies bedeutet nicht nur, auf eine gesunde Ernährung zu achten, sondern auch beim Bauen und Renovieren gesunde Baustoffe zu verwenden. Alles zum Thema Wohngesundheit erfahren Sie hier im kostenlosen E-Book.

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Themen des Ratgebers

Wohngesunder Lehmputz
  • Warum sollten Sie wohngesund bauen und renovieren?
  • Warum ist „ökologisches“ Bauen nicht zwingend gleich „wohngesundes“ Bauen?
  • Welche gebäudebedingten Krankheiten gibt es?
  • Welche Schadstoffe lauern in Baustoffen?
  • Was verursacht Schimmel und wie kann man einem Schimmelbefall vorbeugen?
  • Was bedeutet Elektrosmog und welche Abschirmmaterialien sind empfehlenswert?
  • Welche Prüfsiegel sind bei der Auswahl wohngesunder Baustoffe tatsächlich hilfreich?
  • Wie kann man „Wohngesundheit“ im Bauvertrag festhalten?
  • Wie wichtig sind Schadstoffgutachten bei Gebrauchtimmobilien?

Beiträge und Interviews der Fachexperten zum Thema Wohngesundheit


Martin BertramMartin Bertram
Der Gast-Autor Martin Bertram ist Initiator des gemeinnützigen Projekts CMI-Haus, welches die Entwicklung, Förderung und Schaffung von Wohnraum für Erkrankte mit höchsten Ansprüchen an die Wohngesundheit zum Ziel hat. Martin Bertram klärt in seinem Beitrag „Warum wohngesund bauen und renovieren?“ über die Bedeutung von Wohngesundheit in der heutigen Zeit auf. Weiterhin verdeutlicht er, dass ökologisches Bauen grundsätzlich keine gesundheitliche Unbedenklichkeit gewährleistet.

Dr.-Ing. Dietrich MoldanDr.-Ing. Dietrich Moldan
Der Umweltanalytiker Dr.-Ing. Dietrich Moldan gilt als Experte auf dem Gebiet elektromagnetischer Felder, Nieder- und Hochfrequenz sowie Schall. In seinem Artikel „Elektromagnetische Felder und die Nebenwirkung Elektrosmog“ berichtet er darüber, welche Art Bestrahlung, z. B. WLAN und Mobilfunk, Elektrosensible gesundheitlich beeinträchtigen können. Darüber hinaus leistet er auch Aufklärungsarbeit über weniger offensichtliche Feldverursacher wie eine ausgeschaltete, „falsch“ herum eingesteckte Nachttischlampe. Zusätzlich empfiehlt Dr.-Ing. Dietrich Moldan spezielle Abschirmmaterialien.

Uwe MünzenbergUwe Münzenberg
Uwe Münzenberg ist zertifizierter Sachverständiger für Baubiologie (VDB), Mediator (IHT) und Vorstand im Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e. V. In seinem Artikel „Ursachen, Vorbeugung und Sanierung von Schimmel im Haus“ geht er u. a. darauf ein, welche Fehler häufig bei Neubauten begangen werden, sodass es zu einem Schimmelbefall kommt. Ferner gibt er Tipps, wie die Bewohner selbst durch ihr Wohnverhalten, z. B. richtiges Lüften und Heizen, Schimmel vorbeugen können. Auch die Schimmelsanierung wird in seinem Beitrag thematisiert.

Dr. med. Frank BartramDr. med. Frank Bartram
Der Facharzt für Allgemeinmedizin und Umweltmedizin Dr. med. Frank Bartram ist auf umweltbedingte Krankheiten spezialisiert. Er ist als Vorstandsmitglied diverser Fachgesellschaften tätig, u. a. beim Deutschen Berufsverband der Umweltmediziner e. V. (dbu). In einem Experten-Interview beantwortet Dr. med. Frank Bartram diverse Fragen, wie z. B.: Welche gesundheitlichen Beschwerden können durch das Wohnumfeld verursacht werden? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wie kann man vorbeugende Maßnahmen treffen?

Josef SpritzendorferJosef Spritzendorfer
Der Baustoffexperte Josef Spritzendorfer ist als Mitbegründer des Sentinel-Haus Instituts Freiburg seit Jahren auf das Thema Wohngesundheit spezialisiert. Weiterhin ist er Geschäftsführer der Europäischen Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene e. V. (EGGBI). In seinem Beitrag „Vermeidung von Schadstoffen aus Bauprodukten“ berichtet er, wie sich Schadstoffe auf die Gesundheit auswirken können. Zudem informiert er darüber, dass nur wenige Qualitätssiegel eine echte Orientierungshilfe zur Bewertung wohngesunder Baustoffe darstellen.

Stefan ListStefan List
Stefan List ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht sowie für Familienrecht. Zudem ist er Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbunds e. V. (BSB). Sein Gast-Beitrag behandelt das Thema „Wohngesundheit in der bauvertraglichen Praxis“. Hierbei gibt er wichtige Tipps, welche Regeln man im Bauvertrag festhalten sollte, um einen wichtigen Grundstein für ein wohngesundes Zuhause zu legen. Dazu gehört z. B. die Regelung, nur bestimmte wohngesunde Baustoffe beim Neubau bzw. bei Umbaumaßnahmen bestehender Gebäude zu verwenden.

Dr.-Ing. Christoph DrexlerDr.-Ing. Christoph Drexler
Der Chemiker Dr.-Ing. Christoph Drexler ist Geschäftsführer eines chemisch-mikrobiologischen Untersuchungslabors. In seinem Artikel „Wie wichtig sind Schadstoffgutachten?“ geht er auf häufige Altlasten bei Gebrauchtimmobilien wie Asbest, PCB oder Formaldehyd ein. Weiterhin erklärt Dr.-Ing. Christoph Drexler, welche Möglichkeiten es an Schadstoffmessungen gibt und welche Probenahmen der Bewohner selbst Zuhause durchführen kann. Zudem erläutert er, welche Aufklärungspflicht dem Immobilienmakler bei vorliegenden Erkenntnissen über Schadstoffbelastungen obliegt.


Besser leben mit wohngesunden Baustoffen!

Schimmelpilzschäden, Elektrosmog, Asbest, PCB, Formaldeyhd, Weichmacher, Flammschutzmittel, Holzschutzmittel, Radon… – Dies ist nur ein Bruchteil der Gefahren, die unsichtbar in Gebäuden lauern und seine Bewohner schädigen und krank machen können.

Bei gebäudebedingten Krankheiten spricht man häufig von dem sogenannten „Sick-Building-Syndrom“. Typische Symptome dieser Krankheit sind Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Reizungen der Augen-, Nasen- und Rachenschleimhaut – Beschwerden, die häufig wieder verschwinden, wenn man die entsprechenden schadstoffbelasteten Räume verlässt. Bei erhöhter Schadstoffkonzentration können die Symptome allerdings schnell chronisch werden. Auch schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs und eine Unverträglichkeit gegenüber Alltags-Chemikalien werden zum Teil durch die eigenen vier Wände verursacht.

Mit wohngesunden Baustoffen kann man wirkungsvolle Maßnahmen zur Gesundheitsprävention treffen. Baustoffe wie Lehmputze wirken z. B. nicht nur feuchtigkeitsregulierend, sondern haben auch die Eigenschaft, Schadstoffe aus der Raumluft aufzunehmen und zu binden, wodurch sie insgesamt für ein gesundes Raumklima sorgen.

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